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Zum Ende der Seite springen Achim Reichel wieder auf Tour  
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Knautschke
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Achim Reichel wieder auf Tour Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Mit der 5. und letzten Staffel von SOLO MIT EUCH - Mein Leben, meine Musik ist unser Ehrenmitglied ab heute wieder unterwegs. Mit den 16 Auftritten macht er eben noch einmal die 100 Konzerte seiner Storyteller Tour voll.

12.09.2013 16:56 Knautschke ist offline E-Mail an Knautschke senden Beiträge von Knautschke suchen Nehmen Sie Knautschke in Ihre Freundesliste auf
Knautschke
Vorstand


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Themenstarter Thema begonnen von Knautschke
SOLO mit EUCH" Nachlese Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"SOLO mit EUCH" 2009 - 2013 Nachlese



Nun haben wir es tatsächlich vollbracht, 100mal “SOLO MIT EUCH“ aufzuführen. Wer hätte das gedacht, denn wenn ich zurück schaue fällt mir auf, dass mich zu anfangs noch hier und da verunsicherte E-mails erreichten; warum im Saal alles bestuhlt und auf der Bühne soviel erzählt wurde. Umso schöner war es zu beobachten, wie sich die Sache dann entwickelte. Es sprach sich rasch herum.

Die Presse berichtete euphorisch und die Nachfrage nach der “Biografie in Konzertform“ begann zu steigen. Irgendwann erreichten mich sogar Stimmen, die der Meinung waren: “wer SOLO MIT EUCH erlebt hat, dem würde ab sofort in einem normalen Konzert immer etwas fehlen".

Da wurde klar, dass anfängliche Skepsis umgeschlagen war und das Publikum durchaus für etwas empfänglich ist, das nicht nur den Pfad des 'IMMERGLEICHEN' geht. Natürlich hätte man auch sagen können, wozu etwas verändern und ein Risiko eingehen, wenn’s doch auch ohne geht. Aber dafür wäre es nur halb so spannend geworden.

So wie es war, war es gut und manchmal sogar so gut, daß es besser gar nicht hätte kommen können.

Alles in allem gibt es gute Gründe zufrieden, ja - sogar stolz zu sein.

Es war für alle Beteiligten eine große Erfahrung, 5 Jahre mit einer “Multimedialen Erinnerungsshow“ in deutschen Landen unterwegs gewesen zu sein und dabei 100mal auf ein begeistertes Publikum zu treffen.



auf bald – Achim Reichel

www.achimreichel.de
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15.11.2013 21:55 Knautschke ist offline E-Mail an Knautschke senden Beiträge von Knautschke suchen Nehmen Sie Knautschke in Ihre Freundesliste auf
dontlarck
Haudegen


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A.R. & Machines on tour 2018 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Achim Reichel - https://www.facebook.com/AchimReichel/

Achim Reichel begeisterte mit einer Neuauflage seines Projektes A.R. & Machines in der
Elbphilharmonie. Wir freuen uns auf eine fantastische Tour mit dem Pionier des German Psychedelic.
04.04.2018 – Lübeck – Kulturwerft – Halle 9
09.04.2018 – Berlin, Admiralspalast
10.04.2018 – Hannover, Theater am Aegi
11.04.2018 – Köln, Philharmonie
12.04.2018 – Dortmund, Konzerthaus
13.04.2018 – Bremen, die Glocke
22.06.2018 – Hamburg, Stadtpark

präsentiert von: Rolling Stone Magazin, Schall. Musikmagazin, Kulturnews

Tickets gibt es ab dem 12.12. an allen bekannten VVK-Stellen sowie auf https://kj.de/SY
11.12.2017 16:56 dontlarck ist offline E-Mail an dontlarck senden Beiträge von dontlarck suchen Nehmen Sie dontlarck in Ihre Freundesliste auf
Stauschleuse
Doppel-As


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Artikel über Achims Tour unter:
http://nordnews.de/achim-reichel-a-r-mac...s-im-fruehjahr/

Achim Reichel: A.R. & MACHINES „The Art Of German Psychedelic“ – Konzertreise eines Kunstprojekts im Frühjahr!

Ist ja nicht so, dass Achim Reichel nicht ganz gern mal redet. Wer den Hamburger allerdings
nach dem 15. September des letzten Jahres traf, durfte gern auch fast wortlos mal eine
knappe Stunde staunen. Offenbar hatte Achim Adrenalin gefrühstückt. War am Ende doch
alles ein bisschen anders, denn Reichel zehrte noch vom Abend besagten Datums, an dem er
in der ausverkauften Elbphilharmonie aufgetreten war. Und zwar mit einem Projekt, welches
er vor 47 Jahren begonnen und vor 43 beendet und noch vor 20 Jahren zur Jugendsünde
ohne Rang und nennenswerte Bedeutung erklärt hatte. Doch dann kam dieses Internet und
mit ihm unerwartete Meldungen auf Reichels Desktop.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Stauschleuse am 09.02.2018 20:07.

09.02.2018 20:06 Stauschleuse ist offline E-Mail an Stauschleuse senden Beiträge von Stauschleuse suchen Nehmen Sie Stauschleuse in Ihre Freundesliste auf
Stauschleuse
Doppel-As


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Die besten deutschen Songs aller Zeiten: Achim Reichel – „Der Spieler“

Arne Willander erklärt, warum „Der Spieler“ von Achim Reichel mit seinem unvergesslichen
Gitarren-Riff einer der bedeutendsten deutschen Pop-Songs ist.

Es ist mitten im Winter, im tiefen Schnee/ Es ist späte Nacht im Kasino an der See/ Und der
letzte Spieler an Tisch eins im Großen Saal/ Setzt den letzten Riesen und weiß nicht, auf
welche Zahl …“ Jörg Fauser hat „Der Spieler“ geschrieben, aber dieses unvergessliche
Gitarren-Riff, die Percussion, der Todes-Beat stammen von Achim Reichel. Für das Album
„Blues In Blond“ schrieb der Dichter, der so gern ein Rocker gewesen wäre, die Texte. 1986
begleitete er noch eine Tournee durch China, das furchtbare Ende ist bekannt.

Quelle: https://www.rollingstone.de/beste-deutsc...spieler-360186/
19.03.2018 01:13 Stauschleuse ist offline E-Mail an Stauschleuse senden Beiträge von Stauschleuse suchen Nehmen Sie Stauschleuse in Ihre Freundesliste auf
Stauschleuse
Doppel-As


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Achim Reichel - https://www.facebook.com/AchimReichel/

SEHR SEHR SCHADE!!
„Aufgrund unzureichender Ticketverkäufe sehen wir uns leider gezwungen, die Konzerte von A.R. & Machines in Lübeck und Köln abzusagen. Tickets können dort, wo sie erworben wurden, zurückgegeben werden. Die anderen fünf Konzerte finden wie geplant statt.“


Achim Reichel inszeniert mit seinen Machines auf Deutschland-Tour „The Art of German
Psychedelic“. Update: Zwei Shows müssen leider abgesagt werden.

Anfang 1970 stöpselte Achim Reichel seine Gibson Firebird in ein Tonbandgerät, um eine
kurze Melodie als Memo aufzunehmen. Als er sich später die Aufnahme anhört, rauschen
plötzlich die Gitarren, denn sein Gerät spielt ihm in Dauerschleife Echos der Tonfolge vor.
Ohne es zu wissen hatte der Musiker den Loop entdeckt. Für Reichel der Anfang eines
Experimentierfeldes, das er nie mehr verlassen wollte.

https://www.rollingstone.de/rolling-ston...e-2018-1420423/
19.03.2018 01:15 Stauschleuse ist offline E-Mail an Stauschleuse senden Beiträge von Stauschleuse suchen Nehmen Sie Stauschleuse in Ihre Freundesliste auf
Lydia Philip
Tripel-As


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Beiträge: 218

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A. R. and Machines»The Art of German Psychedelic«

Freitag, 13.04.2018 | 20:00 Uhr | Großer Saal
Glocke
Domsheide 4/5
28195 Bremen

A.R. & Machines:
Achim Reichel guitars
Nils Hoffmann keyb, g
Achim Rafain b-git
Olaf Casalich perc
Yogi Jockusch perc
Stefan Wulff live electronics

Manchmal hilft der Zufall. Anfang 1970 stöpselt Achim Reichel seine Gibson Firebird in sein
funkelnagelneues Tonbandgerät, um eine kurze Melodie als Memo aufzunehmen. Als er
sich später die Aufnahme anhört, findet er sich in einem Wald voller Gitarren wieder, denn
sein Aufnahmegerät spielt ihm wieder und wieder Echos der kurzen Tonfolge vor. Ohne
es zu ahnen, hat Reichel sein eigenes Spiel geloopt – 1970 etwas völlig Neues. Davon
inspiriert veröffentlicht Reichel kurz darauf das Album »Die grüne Reise«, damals unter
dem Namen A.R. & Machines. Reichel, als Sänger und Gitarrist der Bands »The Rattles«
und »Wonderland« bekannt geworden, gehört plötzlich zu den Pionieren eines Sounds,
der später als Krautrock in die Popgeschichte eingehen wird. Ein halbes Jahrhundert sind
diese multiplen, rhythmisierten Echo-Loopings alt, doch sie klingen wie ein Sound-Entwurf
der Gegenwart. Grund genug für Reichel, mit dieser Musik wieder auf Tournee zu gehen.

Veranstalter:
MAREMA GmbH
Tickets Bei Fragen stehen wir Ihnen unter Tel. 0421-33 66 99 gerne zur Verfügung.

www.achimreichel.de
11.04.2018 15:01 Lydia Philip ist offline E-Mail an Lydia Philip senden Beiträge von Lydia Philip suchen Nehmen Sie Lydia Philip in Ihre Freundesliste auf
DuncanRockefeller DuncanRockefeller ist männlich
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A.R. & MACHINES
22. Juni - 19 Uhr
Gruenspan
Große Freiheit 58, 22767 Hamburg

The Art Of German Psychedelic
präsentiert von Rolling Stone, Kulturnews, Schall Magazin

Tickets: https://kj.de/SY

»Ein halbes Jahrhundert sind diese multiplen, rhythmisierten Echo-Loopings alt. Doch sie
klingen wie ein Sound-Entwurf der Gegenwart.«

Manchmal hilft der Zufall. Anfang 1970 stöpselt Achim Reichel seine Gibson Firebird in sein
funkelnagelneues Tonbandgerät Akai X-330D, um eine kurze Melodie als Memo
aufzunehmen. Als er sich später die Aufnahme anhört, findet er sich in einem Wald voller
Gitarren wieder, denn sein Aufnahmegerät spielt ihm wieder und wieder Echos der kurzen
Tonfolge wieder. Ohne es zu ahnen, hat Reichel sein eigenes Spiel geloopt – heute eine
gängige Methode, aber 1970 etwas völlig Neues. Der Hamburger Gitarrist spielt seine
Entdeckung Musikerfreunden vor und alle sind aus dem Häuschen. Reichel hat mit seinem
Effektgerät ein berauschendes Musikerlebnis kreiert. Er holt weitere Musiker in sein
Studio, nimmt mehr und mehr Musik auf und findet sogar eine Plattenfirma für die
Experimente, mit denen er die engen Grenzen des Drei-Minuten-Popsongs radikal sprengt.
1971 erscheint ›Die Grüne Reise‹. Reichel, als Sänger und Gitarrist der Beatband The
Rattles und der Psychedelic-Popper Wonderland bekannt geworden, gehört plötzlich zu
den Pionieren eines Sounds, der später als Krautrock in die Popgeschichte eingehen wird.
Die zwischenzeitlich in Vergessenheit geratenen Platten von A.R. & Machines avancieren
zu begehrten Sammlerstücken und bekommen Kultstatus. Der britische Musiker Julian
Cope schreibt über Reichel in seinem Buch ›Krautrocksampler‹ eine Eloge, ohne dass
dieser davon erfährt. Es häufen sich Anfragen bei ihm, diese Schätze wieder zu
veröffentlichen. 2007 legt er ›Die Grüne Reise‹ und andere Alben der A.R. & Machines
nach mal neu auf. 2010 taucht Achim Reichel & Machines in der Augustausgabe im
britischen ›Uncut‹-Magazin in einer Story über große verloren gegangene Alben auf.
›Echo‹, 1972 bei Polydor erschienen, rangiert auf Platz 12 dieser Liste mit ›50 great lost
albums‹.
20.06.2018 16:20 DuncanRockefeller ist offline E-Mail an DuncanRockefeller senden Beiträge von DuncanRockefeller suchen Nehmen Sie DuncanRockefeller in Ihre Freundesliste auf
YvonneToby YvonneToby ist männlich
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Achim Reichel - https://www.facebook.com/AchimReichel/

"ACHIM REICHEL+BAND"
HERBST-TOURTERMINE 2019
ERSCHEINEN IN KÜRZE.
19.10.2018 23:56 YvonneToby ist offline E-Mail an YvonneToby senden Beiträge von YvonneToby suchen Nehmen Sie YvonneToby in Ihre Freundesliste auf
Willard
Tripel-As


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TOUR Termine 2019

Achim Reichel & Band - 75 Jahre - Das Beste zum Schluss

23.10.2019 Flensburg Deutsches Haus
24.10.2019 Lübeck Muk
26.10.2019 Berlin Admiralspalast
28.10.2019 Hannover Theater Am Aegi
29.10.2019 Hamburg Laeiszhalle
31.10.2019 Dresden Alter Schlachthof
01.11.2019 Husum Kongresszentrum
02.11.2019 Oldenburg Kulturetage
04.11.2019 Bremen Glocke
05.11.2019 Braunschweig Stadthalle
06.11.2019 Osnabrück Rosenhof
08.11.2019 Mannheim Musensaal
09.11.2019 Mainz Frankfurter Hof
11.11.2019 Essen Lichtburg
12.11.2019 Köln Gloria
13.11.2019 Nürnberg Hirsch
15.11.2019 Leipzig Haus Auensee
16.11.2019 Düsseldorf Savoy
17.11.2019 Bielefeld Ringlokschuppen

https://www.achimreichel.de/diskografie/...rmine-2019.html

https://www.eventim.de/achim-reichel-ban...2342912&kuid=12
07.12.2018 16:42 Willard ist offline E-Mail an Willard senden Beiträge von Willard suchen Nehmen Sie Willard in Ihre Freundesliste auf
Willard
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Achim Reichel - https://www.facebook.com/AchimReichel

AUF SPOTIFY KÖNNT IHR SEHEN UND HÖREN WAS AUF DER TOUR GESPIELT WIRD.

https://open.spotify.com/artist/48tAT9Z7hzxyk70wVtTcmt

HEUTE GEHTS LOS!
DIE ERSTE MEINER ABSCHIEDSTOUREN.
20 KONZERTE SOLLEN ES WERDEN 17 DAVON AUSVERKAUFT, DAS HÄTTE ICH MIR VOR 50
JAHREN NICHT TRÄUMEN LASSEN.
ICH FREU MICH AUF EUCH!
23.10.2019 23:07 Willard ist offline E-Mail an Willard senden Beiträge von Willard suchen Nehmen Sie Willard in Ihre Freundesliste auf
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Achim Reichel & Band
29./30. Oktober - 20 Uhr
Laeiszhalle
J.-Brahms-Pl. 1
Hamburg
www.achimreichel.de

Ein Kulturbotschafter der besonderen Art

Er wird gern „Ur-Vater des deutschen Rock“ genannt. Dabei hat sich Achim Reichel diesen
Titel nicht ausgesucht. Er wurde ihm von Kritikern verliehen, zum Beispiel von denen der
„Nordwest Zeitung“. Mit gutem Grund: Als andere große deutsche Rockmusiker anfingen
Klubs und Konzertbühnen zu erobern, hatte Reichel bereits seine erste Karriere hinter sich.
Als Frontmann der Hamburger „Rattles“ spielte er zwischen 1960 und 1966, zu Zeiten des
legendären „Star- Club“, an die 30 Singles ein, die Hamburger Jungs tourten schon 1963
zusammen mit den damals noch weniger bekannten „Rolling Stones“ durch England und
begleiteten die weltberühmten „Beatles“ 1966 auf deren einziger Deutschland-Tournee.
Nach seiner Einberufung zur Bundeswehr folgten dann die Hits mit „Wonderland“.

Achim Reichel war ein Rebell, ein 68er und Aufbegehrender, aber auf seine ganz eigene
Art. „Politisches Lied muss nicht immer Parolen- Singen bedeuten“, sagt er, „der Sound
einer Musik ist auch eine Haltung, der Sound kann auch unangepasst sein“. Wie sehr, das
bewies er, als er 1971 erstmals mit elektronischen und psychedelischen Klängen
experimentierte und sich mit A. R. & Machines auf eine „Grüne Reise“ begab, die von den
Hippies erst viel später entdeckt wurde. Er war wieder mal seiner Zeit voraus: „Die Musik
war wirklich innovativ, sie kam nur viel zu früh und im falschen Land“. Aber sie setzte
Trends, von denen Bands wie „Kraftwerk“ oder „Tangerine Dream“ später profitierten und
ihn über 45 Jahre später in den ausverkauften Großen Saal des neuen Hamburger
Kulturtempels, die Elbphilharmonie, führte. Reichel will diese Zeit nicht missen, aber sie
kommt ihm „manchmal vor wie das Leben vor dem Leben“, sagt er.

Sein Leben danach begann in seiner ganz eigenen rockmusikalischen Zeitrechnung 1975
mit seinem ersten deutschsprachigen Album. Jetzt ist er der Hamburger Jung 75 Jahre alt.
„Zwei Mal 75“, wie er das schmunzelnd nennt. Zeit für eine Bilanz und vielleicht auch eine
Zäsur? Zumindest für einen Rückblick, dieser Schaffensperiode, die sich am besten nicht in
Jahren, sondern in Alben bemessen lässt: 22 Alben verrockter Seemannslieder, deutscher
Lyrik und Prosa, altgermanischer Balladen, Volkslieder und poetischer Alltagsgeschichten,
typisch Achim. 37 Titel daraus, auf Vinyl und CD gepresst, präsentiert er als eine Art
Werkschau dieses Musiker- Lebens, mit dem er zu sich selbst fand: Neu gemastert, und
nicht nur im Studio eingespielt, denn Live-Aufnahmen seien „noch mal eine ganz andere
Realität“. Die können seine Fans gleich doppelt erleben - mit diesen Best Of-Songs auf
musikalischer Erlebnisreise und ab Oktober 2019 auf großer Deutschland-Tournee. Passend
dazu schreibt er an seiner Biographie, denn er hat was zu erzählen.

Zum Beispiel über „Dat Shanty Alb’m“, das scheinbar nahezu zwangsläufig den Auftakt zu
seiner Deutschrock-Karriere machte. Vater, Großvater, Onkel, alle waren sie zur See
gefahren. Achim Reichel war auf St. Pauli am Hamburger Hafen groß geworden, von wo er
den Schiffen beim Ein- und Auslaufen zuschaute und den Hafenarbeiten beim Löschen
zuhörte. Und da fielen sie ihm auf, die Arbeitslieder der Docker und Seemänner, die nur
darauf warteten zeitgemäß zu Rhyth’m & Blues gewandelt zu werden. Der „SPIEGEL“
jubelte damals, die Seemannslieder klängen „so natürlich und unprätentiös, als hätten sie
schon immer diesen Beat“ gehabt und nannte sie „Klassiker“.

Die Musik, die Achim Reichel infizierte und für die er Seefahrt Seefahrt sein ließ und lieber
zur Gitarre griff, kam aus kleinen Clubs. Er wollte „keine Massenabfertigung“ und wehrte
sich dagegen, nur Radio- angepassten Pop liefern zu müssen. Er wollte Stilrichtungen
erproben, sich ausprobieren und vor allem nie in Schablonen pressen lassen. Reichel ist Zeit
seiner Karriere ein Suchender. Er entdeckte und vertonte alte Lyriker der Seefahrerromantik wie Detlev von Liliencron, er entstaubte große deutschen Dichter und
Prosaisten und erweckte sie zu neuem Leben. Fontanes “Herr von Ribbeck auf Ribbeck im
Havelland“ oder Goethes „Zauberlehrling“ kannten viele Schüler nur, weil er sie ihnen
rockig mundgerecht servierte. Für Reichel sind das ‘Wortmagier‘, wie er sagt, denen er
größten Respekt zollt und die er bewundert. Er schaffte es, lobte die „Stuttgarter
Zeitung“, „unsere Dichter und Denker rocken zu lassen, ohne dabei plump populistisch
oder angestrengt schöngeistig zu wirken“.

Wer auf der Suche ist muss manchmal auch mutig sein. Reichel wagte sich an altdeutsche
Volkslieder von Eichendorff oder Hoffmann von Fallersleben, ließ sich auch von
Bedenkenträgern nicht irritieren. Was er sich in seinen dicken Rockschädel setzt, zieht er
auch durch, konsequent und kompromisslos. Er ignorierte Trends und will sich nicht in
angesagte Formate des Musikbusiness drücken lassen. „Format war und ist das Zauberwort
der Zeit“, sagt Reichel, „aber wer sich dem ergibt, hat sich ergeben. Denn Schubladen
sind für die Kunst tödlich“. Dass ausgerechnet sein „Spieler“, der mit 5.19 Minuten Dauer
eigentlich ganz und gar nicht radio-tauglich war, ihn später in die ZDF- Hitparade brachte,
wirkt fast schon wie ein Betriebsunfall.

„Der Spieler“, getextet von Jörg Fauser, markiert den nächsten Abschnitt seines Weges,
der nur konsequent war: Die Zusammenarbeit mit neuen, jungen deutschen Dichtern wie
Kiev Stingl, Peter Paul Zahl und vor allem Fauser, der zu einem Freund wurde und bei
einem Autounfall viel zu früh starb. Fauser und Reichel waren sich besonders nah, wie
Brüder im Geiste. Bei dem fast gleichaltrigen Underground-Autor konnte er sein
„Temperament und Naturell in den Texten wiederfinden“, sagt er.

Der spätere Kultsong vom „Boxer Kutte“, den Fauser irgendwo im wahren Berliner Leben
tatsächlich aufgetan hatte, war so etwas wie eine nächste Zäsur. Als sie an der Strophe
„Boxer gehen in die Knie“ über der nächsten Liedzeile grübelten und Achim die Zeile
„blaue Augen zahlen drauf“ einfiel, sagte Fauser zu ihm, als hätte er sein Schicksal voraus
geahnt: Jetzt bist du soweit allein zu gehen. „Jörg Fauser hat mich als Lyriker das Laufen
gelernt“, sagt Achim Reichel heute rückblickend. Nicht nur dafür ist er ihm dankbar.

Mit „Melancholie und Sturmflut“ schrieb Reichel sein erfolgreichstes Album, inklusive der
Kultsongs „Auf der Rolltreppe“, „Kuddel Daddel Du“ und vor allem Aloha Heja He“ – der
zuvor zehn Jahre lang vergessen in einem Umzugskarton darauf gewartet hatte,
wiederentdeckt zu werden. Es folgten Balladen und poetische Alltagsgeschichten, wie sie
nur das echte Leben schreiben kann. Und immer wieder diese wortgewaltigen Prosa-
Erzählungen und Mythen großer Literaten von Heine, Storm und Mörike bis Goethe oder
Ina Seidel wie bei der „Regenballade“ oder ‘Wilder Wassermann“.

Das Goethe-Institut schickte Achim Reichel 1986, noch zusammen mit Jörg Fauser, deshalb
als Kulturbotschafter der besonderen Art nach Ost-Asien. Die „Süddeutsche Zeitung“
taufte ihn „Kolumbus der Rockmusik“, ein Entdecker auf dem Weg zu immer neuen Ufern
und Stilrichtungen. Achim Reichel selbst sagt: „Ich fühle mich wie für die Musik geboren,
habe aber auch irre viel Glück gehabt und manchmal frage ich mich: Wo soll ich eigentlich
meine Kerze aufstellen“.

Ein Blick zurück als weitere Zäsur? Das war auch schon seine Tour als „Storyteller“ durch
100 Städte. Also jetzt, mit 75, das Ende von etwas Großem? Reichel wäre nicht der ewig
unangepasste Musiker und Songwriter, wenn er es sich mit der Antwort auf diese Frage
einfach machen würde. „Wenn man eine gewisse Müdigkeit spürt, altersbedingt, muss
man wieder Hunger kriegen“, sagt er. Aber vielleicht kommt der Appetit ja, wie ein
altdeutsches Sprichwort sagt, beim Essen, zum Beispiel auf der Bühne.
Manfred Ertel, Autor
28.10.2019 06:50 DuncanRockefeller ist offline E-Mail an DuncanRockefeller senden Beiträge von DuncanRockefeller suchen Nehmen Sie DuncanRockefeller in Ihre Freundesliste auf
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Achim Reichel wird gern "Ur-Vater des deutschen Rock" genannt. Als andere große deutsche
Rockmusiker anfingen Klubs und Konzertbühnen zu erobern, hatte Reichel bereits seine erste
Karriere hinter sich. Als Frontmann der Hamburger Rattles spielte er zwischen 1960 und
1966, zu Zeiten des legendären Star- Club, an die 30 Singles ein, die Hamburger Jungs
tourten schon 1963 zusammen mit den damals noch weniger bekannten Rolling Stones
durch England und begleiteten die weltberühmten Beatles 1966 auf deren einziger
Deutschland-Tournee. Es folgten zahlreiche Hits mit seiner Band Wonderland.

Beim diesjährigen Festival stellt er seine Autobiografie „Ich hab das Paradies gesehen. Mein
Leben“ vor.

Veranstaltungen mit Achim Reichel
12.09. - 20:00 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg Großer Saal
13.09. - 12:00 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg Großer Saal

https://harbourfront-hamburg.com/mitwirkende/achim-reichel
07.08.2020 13:00 YvonneToby ist offline E-Mail an YvonneToby senden Beiträge von YvonneToby suchen Nehmen Sie YvonneToby in Ihre Freundesliste auf
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Achim Reichel - https://www.facebook.com/AchimReichel
Das Buch ist da. Für Euch ab dem 15.9.2020:
„Ich hab das Paradies gesehen“

TERMINE :
11. September 2020,
NDR 90,3 - 20:00 bis 22:00 Uhr - Das Stadtgespräch
Mit Susanne Hasenjäger + Achim Reichel.

11.09.2020
NDR-Talkshow
Mit Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer Burckhardt

12+13.09.2020
LIVE in Hamburg - Elbphilharmonie
Veröffentlichung Autobiografie - Lesung mit Musik

14.09.2020 20:00 - 21:00 Uhr
LIVE Radio WDR4, Köln Funkhaus
Lesung mit Musik - 60 Minuten

15.09.2020
Buchveröffentlichung
Ich hab das Paradies gesehen - Mein Leben.

17.09.2020
NDR "DAS"
Mit Bettina Tietjen

24.10.2020
Lesung mit Musik
Literaturfestival Göttingen

22.11.2020
Berliner Kabarett-Theater Distel
Fragen von Gregor Gysi. "MISSVERSTEHEN SIE MICH RICHTIG"
06.09.2020 13:28 YvonneToby ist offline E-Mail an YvonneToby senden Beiträge von YvonneToby suchen Nehmen Sie YvonneToby in Ihre Freundesliste auf
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Achim Reichel stellt seine Biografie vor
Sendung: Hamburg Journal | 13.09.2020 | 19:30 Uhr

"Ich hab das Paradies gesehen" heißt Achim Reichels Biografie. Sechs Jahre lang hat
der Musiker daran geschrieben. In der Elbphilharmonie stellte er sie vor.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/h...lfg4smMOhz8ARs0
14.09.2020 18:07 YvonneToby ist offline E-Mail an YvonneToby senden Beiträge von YvonneToby suchen Nehmen Sie YvonneToby in Ihre Freundesliste auf
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Achim Reichel liest in Göttingen

75 ist er mittlerweile - es passt also eine Menge rein in die Autobiografie von Achim Reichel.
Am 24. Oktober tritt das Rock 'n' Roll Urgestein damit in der Lokhalle Göttingen auf.

Achim Reichel: Lesung in Göttingen

Die Rattles waren die deutsche Antwort auf die Beatles, Achim Reichel ihr
Frontman. Am 24. Oktober rockt und spricht er in der Göttinger Lokhalle und stellt
seine Autobiographie vor.

Geschichten aus dem Star Club, von den Beatles, den Rattles, über Shanties und
Volkslieder, alles vorgetragen mit der unverwechselbaren rauen Stimme von Achim
Reichel.

Moderiert wird der Abend von Julia Westlake - in der NDR Reihe "Der Norden liest"
vom NDR Kulturjournal in Kooperation mit dem Göttinger Literaturherbst.

Für die Lesung gibt es Karten zu gewinnen.

Machen Sie jetzt mit: entweder über die NDR Kultur App oder indem Sie das untenstehende Formular ausfüllen.

Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier:
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